Testbericht

Verarbeitung
Das -fast- komplett schwarz gehaltene ASUS Headset misst 31 x 130 x 68 mm und wurde aus Kunststoff gefertigt. Die gesamte Konstruktion ist sehr robust gestaltet und damit selbst im harten eSport-Alltag für eine lange Einsatzdauer ausgelegt. Der Bügel ist entsprechend breit, massiv und für hohen Tragekomfort mit einer ebenso breiten Polsterung ausgestattet. Die Ohrmuscheln werden von massiven Trägern gehalten. Auch der hochklappbare Mikrofonarm auf der linken Seite weiß zu gefallen. Für optische Akzente sorgt die rote Beleuchtung an den beiden Kopfhörerseiten, die man bei Bedarf auch deaktivieren kann. Das wuchtige Design erinnert stark an die „ROG Strix“ Headsets mit „Eulen“-Design. Last but not least wäre da noch das Eigengewicht von 390 Gramm. Verarbeitungsmängel konnten wir bei unserem Testmuster nicht feststellen. Nettes Gimmick: Im Lieferumfang ist ein praktischer Headset-Ständer enthalten. Klang und Technik
Für die Schallwandlung sind gleich fünf Treiber pro Seite im Einsatz (40 mm, Subwoofer: 40 mm, Center: 30 mm, Side: 20 mm, Rear: 20 mm), die laut Datenblatt den Frequenzbereich von 20 bis 20.000 Hertz abdecken. Der Hersteller bescheinigt dem Kopfhörer eine Impedanz von 32 Ohm und eine Empfindlichkeit von 120 Dezibel. Die Lautsprecher befinden sich in geschlossenen Gehäusen, welche gut isoliert sind, um Außengeräusche in einem hohen Maß zu dämpfen. Als Kopfhörer eingesetzt, bietet dies zugleich den Vorteil, auch die Umgebung selbst bei lautem Musikgenuss nicht zu belästigen. Herzstück ist die mitgelieferte Audiostation, welche mit einem ESS 9601 Audio-Chipsatz ausgestattet ist. An der Station kann man folgende Einstellungen per Druckknöpfe und Drehrad vornehmen:
• Pegelregler für die verschiedenen Kanäle und das Mikrofon • Beleuchtung: Ein/Aus • vier Audio-Profile anwählbar (Racing, Action, „Schrittgeräusche“ und Shooter) • Wechsel zwischen Lautsprecher und Headset • Wechsel zwischen 7.1 und Stereo • Mikrofon: Ein/Aus
Ebenfalls an der Basisstation vorhanden: ein ENC-Mikrofon (Environmental Noise Cancellation). Damit sollen Mitspieler nicht von den Umgebungsgeräuschen rund um den Gamer gestört werden. Dieses Feature lässt sich an der Unterseite des Gerätes deaktivieren.
In der umfangreichen Software lassen sich weitere Audio-Einstellungen (zum Beispiel der Wechsel zwischen 7.1, 5.1 und Stereo) vornehmen und die Klang-Profile anpassen. In unserem Alltagstest (Battlefield 1, Overwatch, World of Warcraft: Legion, Counter-Strike: Global Offensive, Blu-ray-Filme und Audio-CDs) schlägt sich das Headset sehr gut. Klare Höhen und kräftige Bässe sind kein Problem für das Headset. Auch bei hoher Lautstärke konnten wir keine Verzerrungen wahrnehmen. Lediglich der Mitteltonbereich könnte unserer Meinung nach etwas ausgeprägter sein. Die wichtigste Frage lautet jedoch: Kann der 7.1-Sound beim Zocken überzeugen? Die Antwort: Ja! Gegner bzw. gegnerische Schritte lassen sich mit dem Headset sehr gut orten. Eine hochwertige 5.1/7.1-Soundanlage kann unser Testmuster aber nicht ersetzen. Übrigens: Auch beim Musikhören (Stereo-Modus) macht das ASUS Headset eine gute Figur.
Tragekomfort
Dank der angenehmen Ohrkissen eignet sich das Headset ideal für lange Spielzeiten. Selbst nach mehr als sechs Stunden konnten wir keine Schmerzen an den Ohren feststellen, was wiederum für den hohen Tragekomfort unseres Testmusters spricht. Einen weiteren Pluspunkt bekommt das ROG Headset für den verstellbaren Kopfbügel, der den Komfort zusätzlich unterstreicht. Praktisch: Im Lieferumfang sind zwei Arten von Polsterungen enthalten (Kunstleder und Velour).
Sprachqualität
Die Sprachqualität des Mikrofons überprüften wir wie immer mit den aktuellen Skype-, Teamspeak- und Ventrilo-Versionen. In sämtlichen VOIP-Programmen wurde unsere Stimme klar, ohne Verzerrungen oder nervige Hintergrundgeräusche durch das Internet übermittelt.
Anschluss
Für die Nutzung unseres Testmusters ist keine separate Soundkarte nötig, da diese bereits in der Audiostation integriert ist. Es wird lediglich ein freier USB-Port 2.0 benötigt und man sollte die Audio-Software für den vollen Funktionsumfang installieren. Das neue ASUS ROG Centurion wird automatisch unter Windows 7, 8/8.1 und 10 erkannt.
Preis und Verfügbarkeit
Das ASUS ROG Centurion ist ab sofort für knapp 250 Euro (Stand: 09.01.2017) im Handel erhältlich.

8 Kommentare

Niklas um 29.01.2017 - 18:01

Bei Pro steht der echte 5.1 Sound, aber was ist mit dem echten 7.1 Sound ?

Gox um 03.02.2017 - 09:52

Und wo kann Kaufen,bis jetzt habe nicht finden.

Steffen um 06.02.2017 - 09:01

Keine Ahnung wo es zu kaufen gibt, sogar auf der HP von Asus gibt es dieses Headset nicht, dort wird nur dass kabelgebundene STRIX 7.1. Sogar auf der Asus-Seite in Taiwan ist es nicht gelistet. Ist wohl Prototyp und gibt es keine Verkaufsstart.

Gox um 06.02.2017 - 22:40

sehr komisch, Dies wurde von Asus angekündigt 2016 7. Januar in CES 2016 | Asus zeigte das Rog Centurion Headset .... 9. September 2016 | Offizielles Video des Rog Centurion Headsets ... 17. September 2016 | Republic Of Gamers kündigt das Rog Centurion Headset an .... 4. Oktober 2016 | Galerie, Up-Close des Rog Centurion Headset & Offiziell Veröffentlichungsdatum: -ROG Centurion wird in diesem Monat verfügbar sein, mit Ihrem lokalen Einzelhändler für genaue Daten überprüfen!

Christoph Miklos (Gamezoom.net) (Website) um 07.02.2017 - 00:41

Hi Steffen, das Headset soll ab Februar 2017 (wahrscheinlich Ende) verfügbar sein.

Yannick um 21.02.2017 - 09:32

@Christoph Miklos Guten Morgen, ich hab mir letzte Woche das ROG Centurion gekauft. Dann habe ich es am Wochenende das erste Mal benutzt und dann war ich leider enttäuscht. Meine Freunde haben mir gesagt, dass meine Stimme sich irgendwie metallisch anhört und immer wenn ich Rede hören sie scheinbar einen hohen Ton. Ist dir bei deinem Test so etwas aufgefallen? Mit welchem Treiber wurden die Test hier durchgeführt? Wurde bei den Test die Option "Noise Gate" oder "Perfect Voice" aktiviert? Vielleicht könnt ihr mir helfen. Ich hoffe dass es kein Hardware defekt, da ich dann wieder länger kein Headset habe :/ MFG Yannick

Christoph Miklos (Website) um 21.02.2017 - 16:01

Hallo Yannick, im Test habe ich "Noise Gate" nicht genutzt und auch auf "Perfect Voice" habe ich verzichtet. Die Sprachqualität war sehr gut (Teamspeak 3 und Skype). Lediglich bei "Perfect Voice" war meine Stimme etwas blechern laut Kollegen.

Yannick um 22.02.2017 - 07:43

Ah ok. Dann werde ich das heute mal deaktivieren und dann nochmals teseten. Vielen Dank :)

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