Technik und Preis

Verarbeitung und Technik
Die Verarbeitungsqualität der Festplatte ist gut. Auch nach mehrmaliger Begutachtung konnten wir an unserem Testmuster keine Mängel feststellen. Die Garantie für die neue SSD-Serie beträgt sechs Jahre. Unser Testmuster nutzt als Schnittstelle SATA 6Gb/s.
Als Controller kommt der „SM2258“ von Silicon Motion zum Einsatz, der schon bei der ADATA SU800 verwendet wurde. Der Controller steuert den NAND-Flash über vier Kanäle an und bietet eine LDPC-Fehlerkorrektur. Als DRAM-Cache kommt DDR3L-1600 von Nanya zum Einsatz, der 256 oder 512 MB Daten fasst. Der neue 3D-MLC-NAND-Speicher kommt von IMFT (Intel/Micron) und wird in einem nicht näher benannten Verfahren gefertigt. Die SSD nutzt eine dynamische SLC-Cache-Technik. Dabei wird ein Teil des NAND-Flash im schnelleren SLC-Modus (1 Bit/Zelle) betrieben, der dann als Zwischenspeicher dient. Sobald der SLC-Puffer voll ist, werden die Zellen mit drei Bits statt einem beschrieben und die Schreibrate deutlich. In Leerlaufphasen werden die Daten aus dem Puffer auf den regulären MLC-Speicher übertragen.
Die elektrische Leistungsaufnahme beziffert ADATA auf moderate 0,4 Watt in Ruhe und 0,82 Watt bei Zugriffen. Der SM2258 beherrscht DevSleep für eine niedrige Leistungsaufnahme im Leerlauf. Als Lebensdauer gibt der Hersteller eine MTBF von zwei Millionen Stunden bzw. einen TBW-Wert von 200 an
Preise und Verfügbarkeit
Die XPG SX950 SSD gibt es ab sofort in den Größen 240 GB (123 Euro; Stand: 11.05.2017), 480 GB (200 Euro; Stand: 11.05.2017) und 960 GB (355 Euro; Stand: 11.05.2017).

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